SteigtUM – Elektrische Kleinfahrzeuge für einen ganzheitlichen Lösungsansatz urbaner Mobilitätsprobleme

Das Projekt SteigtUM zielt auf die Erarbeitung eines Mobilitätssystems ab, das aus alltagstauglichen elektrischen Kleinfahrzeugen, einer autonomen Verleih- und Ladeinfrastruktur und einer universellen Nutzungsschnittstelle besteht. Damit wird einem möglichst breiten Kreis an Menschen eine kostengünstige, leicht verfügbare und emissionsfreie Alternative zum PKW angeboten. Das System kann sowohl privat als auch gewerblich genutzt werden. Im Anschluss an die nutzungsnahe Entwicklung wird das Gesamtsystem in einem mehrstufigen Reallabor in der Stadt Freiberg hinsichtlich Funktionalität, Flexibilität, Akzeptanz und Nutzerfreundlichkeit erprobt.

Die Aufgabe der Forschungsstelle ist die Identifizierung rechtlicher Fragestellungen im Zusammenhang mit der Konzeption adaptiver Geschwindigkeitsregelungen bei Elektrokleinstfahrzeugen und das Abstecken von Handlungsspielraum für die Umsetzung der Projektziele. Neben der grundlegenden Frage der Möglichkeit einer „dynamischen Zulassung“ sind straßenverkehrsrechtliche Aspekte genauso wie Fragen der Haftung und des Datenschutzes zu klären. Nicht zuletzt sind alle Fragen abschließend vor dem Hintergrund der rechtspolitischen Zielsetzung der Ermöglichung derartiger Technologien zu bewerten und Handlungsoptionen aufzuzeigen.

Das Projekt ist eine Förderungsmaßnahme des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) der Mensch-Technik-Interaktion im Rahmen des Förderschwerpunktes „Individuelle und adaptive Technologien für eine vernetzte Mobilität-Phase 2“.