Projekte

SynCoPark

Das Forschungsprojekt SynCoPark zielt darauf ab, den Weg für die flächendeckende Anwendung des fahrerlosen Parkens zu ebnen. Differenzierungsmerkmal von SynCoPark ist die Entwicklung einer Standardisierung für die Zertifizierung von digitaler Infrastruktur in Parkhäusern und Fahrzeugen, um automatisierte Parkvorgänge unabhängig von Fahrzeugersteller, Infrastrukturdienstleister und Parkhausbetreiber zu ermöglichen.

Die Forschungsstelle Mobilitätsrecht klärt im Rahmen des Projekts rechtliche Fragen, beispielsweise in Bezug auf vertragliche Beziehungen, Haftung, Verhaltensanforderungen oder zu schützende Rechtsgüter.

Beeinträchtigung des Luftverkehrs durch Windenergieanlagen

In vielen Fällen scheitern Windenergieprojekte ausschließlich an der luftverkehrsrechtlichen Hürde. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs in der Windenergiebranche als Folge der EEG-Novelle gilt es, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse mögliche Spielräume zu identifizieren. Die Forschungsstelle Mobilitätsrecht beantwortet vor dem Hintergrund die Frage, unter welchen Bedingungen Windparks im Umfeld von Funknavigationsstellen zulässig sind.

Kamäleon

Die Grundidee des Projektes Kamäleon ist es, E-Leichtfahrzeuge technisch so zu modifizieren, dass sie sich an die Bedingungen der befahrenen Verkehrsfläche, Variablen des Verkehrs, das übergeordnete Verkehrsmittel oder weitere Randbedingungen anpassen. Die Forschungsstelle klärt im Projekt, welchen Spielraum das geltende Recht für die Einführung der Fahrzeuge bietet und an welchen Stellen rechtspolitische Maßnahmen nötig sind. Beispielsweise wird die Frage beantwortet, ob eine „dynamische Zuordnung“ von Fahrzeugen in mehrere Fahrzeugkategorien aus zulassungsrechtlicher Sicht möglich ist.

Digitaler Knoten 4.0 (abgeschlossen)

Im Projekt wurde der Mischverkehr aus automatisierten und nicht-automatisierten Fahrzeugen an innerstädtischen Kreuzungen untersucht. Zusätzlich wurden die gewonnenen Erkenntnisse in Braunschweig im „Digitalen Testfeld AIM (Anwendungsplattform Intelligente Mobilität) des DLR implementiert und erprobt. Das Projektkonsortium bestand aus Unternehmen und aus Instituten der TU Braunschweig unter der Koordination des DLR.
Die Aufgabe der Forschungsstelle im Projekt war die Identifikation und Beantwortung der rechtlichen Fragen vor dem Hintergrund einer zukünftigen praktischen Anwendung der Projektergebnisse.

Automatisierung von Nutzfahrzeugen (abgeschlossen)

Es wurden technische Möglichkeiten untersucht, um Nutzfahrzeuge zu automatisieren. Beispielsweise wurde angestrebt, die SAE-Level 3 und 4 zu verwirklichen oder Einzelmaßnahmen wie das „Platooning“ umzusetzen. Ziele waren die effizientere Nutzung des zur Verfügung stehenden öffentlichen Raums und eine mögliche Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr. Die Forschungsstelle beantwortete zulassungsrechtliche, straßenverkehrsrechtliche und produkthaftungsrechtliche Fragestellungen.