Digitaler Knoten 4.0

Im Projekt wird der Mischverkehr aus automatisierten und nicht-automatisierten Fahrzeugen an innerstädtischen Kreuzungen untersucht.

Zusätzlich werden die gewonnenen Erkenntnisse in Braunschweig im „Digitalen Testfeld AIM (Anwendungsplattform Intelligente Mobilität) des DLR implementiert und erprobt. Das Projektkonsortium besteht aus Unternehmen und aus Instituten der TU Braunschweig unter der Koordination des DLR.

Die Aufgabe der Forschungsstelle im Projekt ist die Identifikation und Beantwortung der rechtlichen Fragen vor dem Hintergrund einer zukünftigen praktischen Anwendung der Projektergebnisse.

 

Nutzfahrzeug-Platooning

Großes Potenzial zur Minderung des Kraftstoffverbrauchs liefert ein reduzierter Abstand zwischen Nutzfahrzeugen auf Autobahnen. Damit einher geht die effizientere Nutzung des zur Verfügung stehenden öffentlichen Raums sowie eine mögliche Verbesserung der Sicherheit im Straßenverkehr durch die Verringerung von Auffahrunfällen.

Der Auftrag der Forschungsstelle liegt in der Beantwortung der zulassungsrechtlichen, straßenverkehrsrechtlichen und produkthaftungsrechtlichen Fragestellungen bei der Einführung des Nutzfahrzeug-Platoonings auf Autobahnen.

 

Beeinträchtigung des Luftverkehrs durch Windenergieanlagen

Eine Vielzahl von Windenergieanlagen darf aufgrund befürchteter Beeinträchtigung von Flugsicherungseinrichtungen nicht errichtet werden.

In vielen Fällen scheitern Windenergieprojekte sogar ausschließlich an der luftverkehrsrechtlichen Hürde. Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs in der Windenergiebranche als Folge der EEG-Novelle gilt es, unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse mögliche Spielräume zu identifizieren.

Die Forschungsstelle Mobilitätsrecht beantwortet vor dem Hintergrund die Frage, unter welchen Bedingungen Windparks im Umfeld von Funknavigationsstellen zulässig sind.